Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

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Foto: A. Lenz (2011)

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Tore gab es genug in der einzigen Handballbegegnung vom 01.10.2011 in der Ueckersporthalle in Pasewalk, denn viele Treffer haben die Mädchen der weiblichen Jugend D I des PHV in ihrem Heimspiel gegen HSV Grimmen 1992 erzielt. Am Ende war ein deutlicher 31:10-Sieg zu verbuchen. 

Dabei begann das Spiel eher ausgeglichen. Temporeich und mit platzierten Würfen gerade aus der zweiten Reihe gingen die Grimmener Spielerinnen in die Partie. Mit einer 3:2:1-Deckung versuchte der Gastgeber dem Gegner das Leben schwer zu machen, doch in den Anfangsminuten ging das nicht auf. Aggressiv packten die Gäste in der Deckung zu, wovon sich die PHV-Spielerinnen zu sehr einschüchtern ließen. So stand es nach sechs Spielminuten 3:3 unentschieden. Der PHV versuchte den eigenen Angriff über den Kreis abzuschließen, was aber nicht gelang, da man entweder Angst vor dem Ball oder der Verantwortung dafür hatte. Die Chance und den Mut aus der zweiten Reihe zu werfen fasste hier nur Lea-Sophie Annas und bewies dabei wie auch vom Kreis Treffsicherheit.

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Ab der elften Minute nahmen die Pasewalkerinnen dann aber das Spiel in die Hand und setzten sich endlich ab. Die Deckung wurde nun effektiv genutzt, um den Ball den Grimmener Spielerinnen abzuringen und durch den Tempogegenstoß erfolgreich zu sein. Mehrere Konter in Folge brachten dann eine  sichere 8:4-Führung. Hier taten sich besonders Nele Knorn, Meike Wetzel und Lea Meyer hervor.

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Auch eine Auszeit der Gäste in der 16. Spielminute brachte keine Minderung der offensichtlichen  Dominanz der Gastgeberinnen. Im Gegenteil: Die Chancen auf Pasewalker Seite mehrten sich, aber eine noch höhere Führung wurde vereitelt durch Zuspielfehler und gefühlte fünf Pfosten- und Lattenwürfe, zu denen im zweiten Teil der Partie noch viele weitere hinzukamen und die Trainer zur Verzweiflung brachten. So stand es zur Halbzeit 14:6 für die PHV-Spielerinnen.

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Luft holen, sich auf die zweite Hälfte konzentrieren hieß es dann in der Spielpause. Mahnende Worte mussten in der Kabine gefallen sein, denn selbstsicherer und konterstark begann die zweite Halbzeit. Leonie Warnke hatte sich im Tor auf die beiden Werferinnen der Gäste sicher eingestellt und brachte den Ball schnell und weit nach vorn. So baute man die Führung rasch auf 18:7 aus. Laura Potschang nutzte hier jede sich bietende Möglichkeit und bewies Treffgenauigkeit. Das sollte ihr Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben. Auch Meike Wetzel gelang es besser, sich im 1:1 gegen die Nummer 11 der Gäste durchzusetzen, scheute nicht mehr, wie am Anfang des Spiels, den Körperkontakt bzw. ließ sich nicht so sehr davon beeindrucken. Viele Spielerinnen trugen sich nun in die Torschützenliste ein. Die Pasewalkerinnen zogen in der zweiten Halbzeit gerade durch die vielen Konter den Grimmenern bis zum Schlussstand von 31:10 davon.

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Dass sich dadurch auch technische Fehler einschleichen, ist nicht zu vermeiden, wichtig ist nur, sich in jeder Phase des Spiels zu konzentrieren. Unbedingte Voraussetzung dafür ist natürlich auch die permanente Konzentration im Training, so dass das dort Geübte im Spiel abgerufen werden kann, was am heutigen Tag nicht allen gelang. Zu schnell passte man sich einer Spielweise an, andererseits muss aber auch gesagt werden, dass von den Mädchen der wJD I heute kein großes Können abverlangt wurde, da man den Gegner mit einfachsten Mitteln bezwang. Ein Spiel, dass der Mannschaft zwar viele Tore bescherte, es aber im Ganzen spielerisch nicht wirklich weiterbrachte. Da kann eine Niederlage oder ein weniger deutlicher Sieg einen höheren Lerneffekt haben. Daher muss die Zeit im Training umso intensiver genutzt werden. Das verdeutlicht auch folgende Statistik: In der zweiten Halbzeit gab es auf Seiten der Pasewalker 17 Angriffe, davon vier mit Torerfolg, und 20 Konter, davon 12 erfolgreich, eingedenk der vielen gefühlten Pfosten- und Lattenwürfe. Es gab viele Torchancen, es gab auch viele Würfe. So viele Chancen und Würfe hat man aber nicht in jedem Spiel. Gerade in einer Partie, bei der es um jeden einzelnen Torwurf geht, können solche Fehlwürfe entscheidend für den Spielstand und somit auch für die Moral in der Mannschaft sein. Dessen müssen sich die Spielerinnen um Gerlinde Fischer und Fred Rüh noch bewusst werden.

Aber das schaffen sie - alle zusammen!

 

Für Pasewalk spielte:  Leonie Warnke (Tor); Meike Wetzel (7 Tore), Nele Knorn (4), Lea Meyer (6), Jacqueline Voigt, Lea-Sophie Annas (4), Monique Hoppstädter (6), Laura Potschang (4), Jenny Brock, Anika Siebert.

 

Die Bilder zum Spiel befinden sich in der Galerie. Micha war hier wieder ganz fleißig! Danke!