Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

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Gruppenfoto4 
Foto: A. Lenz (2011)

Zu Auswärtsspielen reiste die wJB des PHV am 29.11. zum Tabellenvorletzten, dem SV Eintracht Rostock, und am 13.12. zum Stavenhagener SV. Beide Mannschaften befinden sich derzeit auf den unteren Tabellenplätzen direkt vor dem Pasewalker HV und so machte sich das Pasewalker Team Hoffnung auf gute, interessante und siegreiche Spiele. Leider kam es nicht ganz so.

 

Die ersten 15 min gegen den SV Eintracht Rostock – wie der PHV noch sieglos in der laufenden Saison - verliefen sehr ausgeglichen. Man merkte beiden Mannschaften die Nervosität an. Die Ziele waren hoch gesteckt, jede Mannschaft wollte die ersten Punkte erreichen. Obwohl Pasewalk gut vorlegte, ein sicheres Polster konnte nicht erspielt werden. Zu viele Abspielfehler trugen dazu bei, dass Eintracht sich besser durchsetzen konnte. Zielstrebiger und energischer war ihr Angriffsspiel. Sie hatten verstanden, um was es heute ging. Anders bei unseren Mädchen, auch sie wollten ein energisches Aufbauspiel leiten, aber die Umsetzung scheiterte an Konzentrationsfehlern (sichere Ballabgabe und Ballannahme). Ein Kreisläufer darf nicht am 9-Meter-Kreis agieren und der Druck auf die Abwehr des Gegners muss permanent ausgeübt werden. Im Training angesprochen und oftmals geübt. Leider nutzen nur wenige Spielerinnen ein Eins-gegen-Eins. Schade! Da aber auch Rostock viele Fehler machte, gelang es unserer Mannschaft, den Abstand bis zur Halbzeit auf 11:12 zu verkürzen. Es war also noch viel möglich! Jedoch wurde gleich der erste Spielzug nach Anpfiff durch Unkonzentriertheit auf Pasewalker Seite vertan und im Gegenzug ein Tor kassiert. Und so lief das Spiel weiter. Konnte die Mannschaft in den ersten Minuten Rückstände noch ausgleichen, so gab sich die Mannschaft in den letzten zehn Minuten auf. Aber warum? Einige Tore Rückstand bedeuten im Handball eigentlich nichts Ungewöhnliches. Etwas mehr Konzentration, Einsatzbereitschaft und Mut bringen viel, wenn sie auch angewendet werden. Das dies heute etwas gebracht hätte, sollte jeder Spielerin vorher bewusst gewesen sein. Alle Spielerinnen erhielten heute ihren Einsatz. Lobenswert sind alle verwandelten 7–Meter-Würfe zu erwähnen. Auch die Torfrauen gaben ihr Bestes.

Leider verlor die wJB das Kellerduell gegen Eintracht Rostock mit 23:27 und blieb damit weiterhin ohne Punkte in der laufenden Saison.

Doch das sollte sich mit dem ersten Punktgewinn im Nachholespiel gegen Stavenhagen ändern, auch wenn es lange Zeit nicht danach aussah. Die erste Halbzeit war, wie in dem Spiel gegen Eintracht, von Fehlern geprägt. Oder lag es am total verharzten Ball? Leichte Ballverluste und Abspielfehler führten dazu, dass Stavenhagen den Vorsprung bis zur Halbzeit beim 6:10 auf vier Tore ausbauen konnte. Und auch die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit wurden verschlafen, weiterhin zu viele Fehler und kein guter Spielaufbau bis ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen schien. Das Team sammelte sich, wollte den Fehler aus dem Rostocker Spiel – sich zu früh aufzugeben – nicht wiederholen, kämpfte sich Tor um Tor heran und konnte in der 14. Spielminute der zweiten Halbzeit zum 13:13 ausgleichen. Ein psychologischer Vorteil? Zunächst nicht, wiederum passierten unnötige Fehler und die Mannschaft geriet erneut in Rückstand, kämpfte aber weiter. Und so konnte das Team in der 21. Spielminute der zweiten Halbzeit erstmalig mit 15:14 in Führung gehen. Nun hieß es die letzten vier Minuten diese Führung zu behaupten! Jedoch wurde es kurz vor Schluss – nur noch eine Minute zu spielen – noch einmal spannend, als es beim 16:16 eine Zeitstrafe gegen Pasewalk gab. Doch das Ergebnis wurde gehalten.

Auch wenn ein Sieg möglich gewesen wäre - wenn man die erste Halbzeit nicht verschlafen hätte und zielstrebiger 1:1 gegangen wäre – so war es dennoch endlich der erste Punkt in der laufenden Oberligasaison. Ein Anfang ist gemacht.

 

Weihnachten ist ein Fest der Freude und Besinnlichkeit. Sollten alle in dieser Zeit in sich gehen und Gedanken machen, was kann und möchte ich ändern. Harmonie und Zufriedenheit soll das Jahr 2015 für alle prägen.

Ich wünsche allen Spielerinnen, dem Trainergespann, den  Mannschaften des PHV und der Vereinsführung – frohe und gesegnete Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2015.

 

York Vogelsang

 

Für Pasewalk spielten am 13.12.14

Inga Schallock; Jacqueline Voigt (beide Tor); Nele Knorn (4); Meike Wetzel (2); Lea Sophie Annas (3); Eike Vogelsang (2); Laura Neumann;  Eva Marie Gottschlich;  Lara Wündsch (1) ; Neele Schmidt (1); Claudia Quast (1); Jenny Brock (2) und Weronika Poronin