Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

 Mit zwei Siegen und einer Niederlage sind die Spielerinnen der weiblichen Jugend E des PHV am Samstag, den 29.10.2011, aus Stralsund zurückgekehrt - Ein Ergebnis, mit dem man gerechnet hatte. Mit diesem Spieltag befinden sich die Mädchen auf dem 4. Platz der Tabelle  mit 8:2 Punkten. Die Plätze eins bis sechs berechtigen nach dem Abschluss der Vorrunde zur Teilnahme an der Meisterschaftsrunde.

 

Im ersten Spiel des jungen und nebligen Tages traf man auf die zweite Vertretung des Stralsunder HV (Jahrgang 2002). Nach dem sich der PHV in den ersten Spielminuten mit der Deckung erst anfreunden musste und auch das Torewerfen keine leichte Sache zu werden schien, platzte dann aber nach ca. fünf Minuten der Knoten und man warf Tor um Tor, so dass es zur Halbzeit schon eine ungefährdete 10:0-Führung gab. In der zweiten Halbzeit wechselte man, um vielen Spielerinnen Einsatzzeiten und Spielerfahrung ermöglichen zu können. Auch wenn die Stralsunder ihre Chancen sahen und nutzten, so konnte man doch den Sieg nicht gefährden. Am Ende stand es in dieser ersten Begegnung 13:8 für den PHV.

 

Eine halbe Stunde hatten die Spielerinnen Zeit, um sich auf den Stralsunder HV I (Jahrgang 2001) vorzubereiten. Die Gastgeberinnen spielten ihre Überlegenheit deutlich aus, auch wenn sich der PHV gerade in der zweiten Halbzeit steigern konnte. Angst war hier das dominierende und erfolgverhindernde Argument. Neue Spielsituationen erfordern ein durchdachtes und mutiges Handeln. Das gelang heute zu wenigen Spielerinnen und gerade die sonst Verlässlichen konnten mit ihrem Erfolgsrezept nicht punkten bzw. nicht treffen. Aber das Warum des Scheiterns muss in einem scheinbar nicht enden wollenden Prozess den Spielerinnen immer wieder bewusst gemacht werden.

Lernen muss man, dass zu einem Team immer sechs Feldspielerinnen gehören, die in den Angriff einbezogen werden müssen. Heißt aber auch, dass jeder auf seiner Position agiert und nicht den Raum des anderen mit einnimmt. Hinzukam in dieser Begegnung das fehlende Zusammenspiel von mehr als zwei Spielerinnen. Auch das muss im Training weiter geübt werden. Und letztlich ist es auch die Treffsicherheit bzw. das Werfen unter Belastung, denn wenn der Ball in der Deckung hart und fair erkämpft wurde, so fehlte doch mitunter am Ende die Kraft denselben im gegnerischen Tor unterzubringen. Die Partie gegen den Stralsunder HV I endete damit deutlich 9:19 gegen uns.

 

Aus Fehlern lernt man, ebenso aus bewährten Spielweisen und einem gesunden Kampfgeist. Und das brauchten die Mädels in ihrem letzten Spiel gegen die nicht zu unterschätzende Vertretung des HV Altentreptow - unmittelbarer Kontrahent des PHV beim Erreichen der Finalrunde. Hier zeigte sich, dass, wenn der eine oder andere Spieler nicht ins Spiel findet, andere diese Rolle übernehmen können. Josefin Belz hat schon im Spiel gegen den SHV I Durchsetzungsvermögen, Treffsicherheit und Spielwitz gezeigt, diesen demonstrierte sie aber erneut in dem letzten und wichtigsten Spiel des Tages. Spürbarer Kampfgeist muss auch Philine Schultz zugesprochen werden, die unermüdlich im Angriff war, leider aber ihre selbst erarbeiteten Chancen nicht immer in zählbare Treffer umwandeln konnte. Mit einem Tor lag der PHV in dieser Partie immer in Führung. Altentreptow steckte nicht auf und nutzte jede sich ergebende Chance, so dass sie immer wieder aufholen konnten, glücklicherweise ohne zu überholen. Am Ende gewann der PHV diese nicht nur für die Spielerinnen und Übungsleiter sehr anstrengende Begegnung knapp mit 5:4.

 

Fazit:   Wenn doch mal alle Spielerinnen zum selben Zeitpunkt und am selben Ort ihre optimale Leistung abrufen könnten …

 

Für den PHV spielten:  Lisa Stahl (Tor); Philine Schultz (Tor, 2), Lena Kriedemann (Tor, 1); Johanna Dierich (3), Lucie Fröhlich (4), Mara Neumann (5), Josefin Belz (6), Leoni Meyer (5), Ronja Falk, Frida Bertram, Edda Neumann, Lea Pfefferkorn, Lara Berndt (1), Pauline Nentwich.