Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

Nach den vielen krankheits- und witterungsbedingten Spielausfällen konnten die Mädchen der E-Jugend als D-II startend ihr erstes Punktspiel im neuen Jahr nun endlich an diesem Wochenende (26.01.2013) absolvieren. In der Pokalrunde (Plätze 4-6 der Staffeln A und B) der D-Jugend empfingen sie die Gäste aus Usedom, die mit nur sieben Spielerinnen antreten konnten. In einer sehr ruhigen, wenig spektakulären und unausgeglichenen Partie besiegte man die Gäste sicher mit 19:6.

 

Als eine nicht zu unterschätzende Mannschaft trat man den Insulanerinnen gegenüber, doch wurden die Schwächen derselben in den ersten Spielminuten offensichtlich. Durch eine gute Deckung konnte man den Ball in eigenen Besitz bringen. Gerade in der ersten Hälfte hatten die Gäste nur wenig Tormöglichkeiten, wenn, dann konnte unsere Torhüterin diese vereiteln. Geprägt war das eigene Angriffsspiel der PHV-Mädchen durch eine hohe Laufbereitschaft im Konterbereich, wenngleich nicht alle Bälle sicher nach vorn gespielt wurden. Der Aufbau bemühte sich um ein durchdachtes und im Training geübtes Angriffsverhalten. Dadurch konnten Lücken in der Deckung der Gäste erzielt werden, die aber widerum auch nicht immer in zählbare Treffer umgewandelt wurden. Eingedenk der vielen Angriffe und Torchancen hätte der Sieg wesentlich höher ausfallen müssen. So stand es am Ende der erste Halbzeit „nur“ 11:1 für die Gastgeberinnen.

Kein Grund also für mahnende Worte in der Halbzeitpause, denn die Mädchen sollten dieses Spiel nutzen, um verschiedene Spielzüge und Freiwurfvarianten zu üben. Also durchatmen, trinken, zuhören.

Selbstbewusster und torsicherer zeigten sich die Usedomerinnen durch Lücken in unserer Deckung dann zwar in der zweiten Halbzeit, vermochten es aber nicht, unseren Sieg zu verhindern. Durch schnelle Angriffe und Einzelaktionen im Aufbau wurden die Tore in der zweiten Halbzeit erzielt.

Das Spiel hat aber gezeigt, dass die Mädchen diszipliniert und mit Köpfchen spielen können, allerdings stand der Kopf hier auch nicht unter Druck. Sie bemühen sich mehr und mehr, den Ball zu spielen und in der Bewegung anzunehmen und somit das Spiel entsprechend temporeich zu gestalten, ohne dabei vorzeitig den Angriff abzuschließen. Sicherer müssen die Mädels nicht nur beim Abschluss werden, sondern auch bei den Zuspielen sowie beim eigenen Willen, sich in körperbetonten Situationen durchzusetzen.

 

Für den PHV spielten:        Lisa Stahl (Tor); Johanna Dierich, Lucie Fröhlich, Mara Neumann, Josefin Belz, Philine Schultz, Leoni Meyer, Edda- Marie Neumann, Lara Berndt, Lena Kriedemann und Ronja Falk.