Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

Aufgeweckt mussten die Mädchen der weiblichen Jugend E des PHV heute (14.4.2013) sein - nun gut, erst einmal früh geweckt werden - wenn sie ihre Aufgabe in Teterow mit dem Erreichen der Endrunde zur Landesbestenermittlung des HV MV erfüllen wollten. Zwei Ziele gab es in dieser Saison: Den 1. Platz in der Meisterschaft der Bezirksliga und die Teilnahme an der Endrunde am 04.05.2013 in Bützow. Beide Ziele haben die Mädchen erreicht.

 

Dabei war die Aufgabe am heutigen Sonntag nicht unbedingt eine leichte. In unserer Vorrundengruppe (von insgesamt drei) waren neben dem SV Grün-Weiß Schwerin I auch der aus der Meisterschaft bekannte Stavenhagener SV vertreten sowie der Gastgeber, SSV Einheit Teterow – zwei Teams konnten sich jedoch nur für die Endrunde qualifizieren.

Bevor die Kontrahenten in den Turnierspielen unmittelbar aufeinander trafen, galt es, fünf verschiedene koordinative Tests zu absolvieren. Neben Seilspringen, dem Handling und dem Schlussweitsprung standen auch das 30-Meter-Slalom-Dribbling sowie der Kurvenlauf auf dem Programm. Die E-Jugendlichen bestätigten hier die im Training gezeigten Leistungen und konnten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Allein der Vergleich durch den prüfenden Blick mit den anderen Teilnehmern ließ die sich dann auch in Zahlen ausdrückenden Platzierungen bei den koordinativen Tests gewahr werden: Nur Schwerin lag vor uns. Wie weit vor uns, das ist augenblicklich nicht klar, da die entsprechenden Unterlagen noch nicht vorliegen.

Der erste Gegner des PHV war dann auch die erste Vertretung aus der Landeshauptstadt. Hier galt es, mit dem Anpfiff zum Spiel sofort Torgefahr auszustrahlen und in der Deckung sicher zu agieren. Keinesfalls durfte man die ersten Minuten verschlafen, was sich ja in den letzten Spielen als echtes Problem herausgestellt hat. Hier und heute betrug die Spielzeit lediglich einmal 15 Minuten. Und die Mädels setzten um, was ihnen gesagt wurde. Schnell wurde der Ball nach vorn gespielt, in der Deckung Lücken vermieden, so dass man zwischenzeitlich einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeitet hatte. Schwerin kämpfte sich jedoch heran. Ein Spiel auf Augenhöhe könnte man es nennen, ein niveauvolles und temporeiches Spiel mit dem glücklicheren Ausgang für den Gegner, da es am Ende 8:7 für Schwerin stand.

Wenn die PHV-Spielerinnen diesen läuferischen und kämpferischen Einsatz auch in den anderen beiden Partien zeigen, dann sollte das Erreichen der Endrunde sicher sein. Zwei Siege aber waren Pflicht und diese Pflicht erzeugt Druck.

Im nächsten Spiel hieß der Gegner Teterow. Von Anfang an schufen die Pasewalkerinnen klare Verhältnisse. Kaum eine Chance erhielt der Gastgeber, den Ball in die gegnerische Hälfte zu bringen. Stattdessen überzeugte man selbst im Konterbereich, so dass letztlich ein deutlicher 11:2-Sieg erzielt wurde.

Die letzten beiden notwendigen Punkte mussten nun im letzten Spiel gegen Stavenhagen, die bisher auch nur gegen Schwerin verloren hatten, geholt werden. Und hier taten sich die Mädels anfänglich schwer, nicht nur, dass man einer spielstarken Gegnerin Torchancen bot, sondern durch unplatzierte Würfe den gegnerischen Torwart stärkte und somit zwischenzeitlich 2:3 hinten lag. Durch Tempogegenstöße schuf man dann aber wieder klare Verhältnisse, obgleich der Sieg hätte höher ausfallen müssen eingedenk der vielen klaren Torchancen ebenso wie der mangelhaften Passgenauigkeit. Mit 10:4 siegte man im letzten Spiel und bestätigte den zweiten Platz aus den koordinativen Tests.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Bei der Endrunde treffen wir dann beim Gastgeber TSV Bützow am 04.05.2013 wiederum auf SV Grün-Weiß Schwerin I sowie Parchimer SV, SG SV Warnemünde/Eintracht Rostock und SG Greifswald/Loitz. Dieser Samstag kann nun also auch unter Handball verbucht werden! Wir hatten ja noch nicht genug Spiele in dieser Saison ;-)

 

Aufgeweckt wurden und waren heute: Lisa Stahl; Johanna Dierich, Mia Kraut, Mara Neumann, Josefin Belz, Samanta Neisser, Philine Schultz, Leoni Meyer, Edda Neumann, Lea Pfefferkorn, Lara Berndt, Lena Kriedemann sowie Ronja Falk; ach und Juuuuliaaaaa und die zahlreichen mit- und angereisten Eltern und Großeltern!