Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

 

Gleich zwei Auswärtsspiele hatte die wJD durch ein zusätzliches Nachholespiel an diesem Wochenende auszutragen. Dass beide Spiele siegreich endeten, damit hatte das Team im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet.

 

 

In der Partie am Samstag beim bis dahin noch sieglosen HV Altentreptow war ein Sieg das klar definierte Ziel. Jedoch gibt es in Altentreptow auch diese große Unbekannte: den Hallenboden. Und so fanden die Spielerinnen nur schwer ins Spiel, kämpften eher gegen die äußeren Umstände, als dass sie den Kopf frei hatten für Kombinationsspiel und individuelles Durchsetzungsvermögen. Nach verhaltenem Beginn (3:2) wurden überwiegend durch schnelle Angriffe sowohl über die Spitze als auch über die Außenpositionen die Tore zur 11:2-Halbzeitführung erspielt. Die zweite Hälfte ein Spiegelbild der ersten. Die fehlende Bodenhaftung und die dadurch blockiert erscheinenden Köpfe der Mädels ließen kaum spielerische Akzente zu. Wiederum im Konterbereich gelang es den jungen Pasewalkerinnen sich über 13:4 auf 17:4 zum 23:8-Endstand abzusetzen. Ein zwar klarer Erfolg, bei dem die Mannschaft sich aber nicht wie in den Begegnungen zuvor durch Spielfreude und engagiertes Spiel auszeichnen konnte.

 

Mit dem Hallenboden kämpften: Lisa Stahl (Tor), Johanna Dierich, Mara Neumann, Josefin Belz, Samanta Neisser, Philine Schultz, Leoni Meyer, Edda Neumann, Mia Kraut, Lara Berndt

 

 

So ging man am Sonntag beim Stralsunder HV mit gemischten Gefühlen in die Partie, von der man ein schönes Spiel, aber nicht unbedingt einen Sieg erhoffte. Vom Halbzeitergebnis von 11:9 aus Pasewalker Sicht ausgehend, war es ein ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten, bei der die Führung auch ständig wechselte. Nichts für schwache Nerven also. Und so offenbarten sich auch wieder bei einigen Pasewalker Mädchen Schwächen in den Zuspielen, im 1:1-Angriffsverhalten oder beim Torabschluss, obwohl sie es eigentlich besser können. Zudem war Stralsunds diskontinuierlicher Angriff, seien es die vielen Wechsel auf den Positionen oder ein für diesen Altersbereich untypisches Stellungsspiel, ein Herausforderung für den PHV, die man zunehmend bewältigte. Die in der Deckung erarbeiteten oder im Tor parierten Bälle konnten gerade durch Konter in Tore umgesetzt werden, so dass sich die Pasewalkerinnen zur Halbzeit knapp vor dem Gastgeber behaupten.

 

In der Halbzeitpause wurde angemahnt, noch beherzter in der Deckung wie auch im 1:1-Angriffsverhalten zu agieren, um so die knappe Führung nicht einzubüßen. Mit einem Bilderbuchstart begann dann auch die zweite Halbzeit: Speziell durch Schnelligkeit sowohl im Umschalten zwischen Abwehr und Angriff als auch bei der Bewegung nach vorn wurden klare Torchancen erspielt und das Pasewalker Team konnte durch fünf Tore in Folge die Führung auf 16:9 ausbauen. Doch die Gastgeber steckten nicht auf, und so durften auch die Pasewalkerinnen nicht nachlassen. Die Härte im Spiel, zu wenig durch den Schiedsrichter geahndet, nahm zu. Doch die PHV-Mädchen spielten unbeeindruckt und nun auch konzentrierter weiter und erhöhten den Vorsprung stetig bis zum 26:15-Endstand. Herzlichen Glückwunsch!

 

Den Sieg für den PHV erspielten: Lisa Stahl (im Tor, 5 von 6 Siebenmetern gehalten), Johanna Dierich, Mara Neumann, Josefin Belz, Samanta Neisser, Philine Schultz, Leoni Meyer, Edda Neumann, Lara Berndt, Ronja Falk