Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

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Mit gaaaaaanz viel Unterstützung von Eltern und Großeltern, viel Disziplin und Konzentration und soooooo viel Herz beim und für den Handball haben sich die Mädchen der weiblichen Jugend D bei der Endrunde der Landesmeisterschaft des HVMV am 09.05.2015 in Schwerin den zweiten Platz erkämpft.

 

 

Am Samstag, den 09.05.2015, trafen die sechs besten Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern zur Endrunde der Landesmeisterschaft 2015 aufeinander. Dazu begrüßten der SV Grün-Weiß Schwerin I und II als Ausrichter den SV Fortuna `50 Neubrandenburg, den TSV Bützow, die SG Grimmen/Loitz und den Pasewalker HV in der Sporthalle an der Reiferbahn.

 

Im Vorfeld der Turnierspiele legten die Mannschaften einen koordinativen Test ab, der mit in die Gesamtwertung eingeht und an diesem Tag eine besondere Bedeutung erlangen sollte. Dass die Pasewalker Mädchen trotz langer Anreise – der Wecker klingelte bei den meisten gegen 4:15 Uhr – konzentriert und mit hoher Motivation in den Wettbewerb starteten, zeigen die Ergebnisse dieses Tests. So konnten in einem 77 Teilnehmer umfassenden Starterfeld Samanta Neisser als Fünftplatzierte mit 55 Dribbelschlägen auf der umgekehrten Langbank, Philine Schultz ebenfalls als Fünftplatzierte mit 9,30 m beim Medizinballweitwurf (2 kg) und Leoni Meyer als Sechstplatzierte mit 2,10 m beim Schlussweitsprung auf sich aufmerksam machen. Zudem erreichten neben den Genannten Lara Berndt, Johanna Dierich und Edda-Marie Neumann in der Gesamtwertung der drei Tests einen Platz unter den besten fünfzehn Teilnehmern.

Das Auftaktspiel des Tages - das Los wollte es nicht anders – bestritt der Pasewalker HV in der Staffel A gegen einen der Favoriten, den TSV Bützow, gegen den man noch in der Vorwoche unglücklich in der Verlängerung verlor. Und auch diesmal wurde es ein Spiel auf Augenhöhe. Mit nur einem Tor Rückstand ging es beim 4:5 in die Halbzeitpause des 2 x 10 Minuten währenden Spiels. Im Verlauf der zweiten Halbzeit geriet unser Team sogar mit 5:7 in Rückstand, hatte aber aus den Fehlern der Vorwoche gelernt, gab sich nicht auf und kämpfte sich bis zum 7:7 Endstand wieder heran. Da in der Folge nicht nur der TSV Bützow mit 12:2, sondern auch der PHV mit 13:4 ihre Spiele gegen die SG Grimmen/Loitz klar gewinnen konnten, sollte laut Reglement das Ergebnis des koordinativen Tests über den Staffelsieg entscheiden. Aber auch hier zeigten sich beide Teams ebenbürtig: Mit gleicher Punktzahl belegten beide Teams den zweiten Platz hinter Grün-Weiß Schwerin I. Somit musste das ungeliebte Siebenmeterwerfen eine Entscheidung herbeiführen. Welche fünf Mädchen beweisen in dieser Situation nicht nur eine sichere Hand, sondern v.a. einen kühlen Kopf? Keine leichte Aufgabe für Lisa im Tor sowie Mara, Leoni, Mia, Samanta und Philine gegen die spätere beste Torhüterin des Turniers. Ein Krimi! Bützows stärkste Werferin scheiterte gleich beim ersten Wurf am Pfosten, die zweite Bützowerin an unserer Torhüterin, während unsere beiden ersten Werferinnen ihr Ziel nicht verfehlten. 2:0 für den PHV. Nachdem auch der dritte Bützower Wurf neben das Tor ging, reichte den Pasewalkerinnen nur noch ein weiterer Treffer, den Samanta im vierten Durchgang sicher verwandelte. Pure Freude, Jubel bei den Spielerinnen, bei den (Groß-)Eltern auf der Tribüne und den Mannschaftsverantwortlichen.

Durchatmen, wieder zur Konzentration finden, den Jubel mit dem Kopf erden, die nächste wichtige Aufgabe konzentriert angehen, denn laut Spielplan standen die Pasewalkerinnen keine fünf Minuten später wieder auf dem Spielfeld im Überkreuzvergleich gegen den Zweiten der Staffel B, den langjährigen Konkurrenten SV Fortuna´50 Neubrandenburg. Wenn auch der PHV nur beim 0:1 zurücklag, gelang es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. Und so blieb das Spiel spannend bis zum Schluss, der knappe Vorsprung konnte über die Zeit gehalten werden und der 10:8 Sieg bedeutete zugleich den unerwarteten Einzug ins Finale. Diese Freude nun, die ausbrach, war unbeschreiblich. Spielerinnen und Mannschaftsverantwortliche stürmten mit Abpfiff aufeinander zu, lagen sich in den Armen, Freudentränen und überglückliche Gesichter.

Das letzte Spiel, immerhin das Finalspiel, hatte für uns nicht wirklich eine Bedeutung, denn es wurde mehr erreicht als man im Vorhinein erhoffen konnte. Beim Finale um 16:00 Uhr – zwölf Stunden waren die Mädchen nun schon auf den Beinen – waren dann zudem auch die Auswirkungen des Wechselbades der Gefühle deutlich zu spüren. Die Konzentration und Anspannung war raus, die Pasewalkerinnen wollten einfach nur noch Handball spielen, ohne Blick auf das Ergebnis, das mit 4:14 deutlich an den SV Grün-Weiß Schwerin I ging. Jedoch berauscht vom Erreichten feierte die Mannschaft die Vizelandesmeisterschaft.

den TSV Bützow, den HSV Grimmen, den SV Fortuna 50 Neubrandenburg und das Team der wJD des Pasewalker HV.

Im Vorfeld der Turnierspiele hatten die Spielerinnen der teilnehmenden Mannschaften verschiedene koordinative Tests wie Schlussweitsprung, Medizinballweitwurf und Prellen auf der umgekehrten Langbank durchzuführen, die mit in die Gesamtwertung eingehen und an diesem Tag eine besondere Bedeutung erlangen sollten. Dass die Mädchen trotz des frühen Aufstehens und der langen Anreise hochmotiviert und mit sehr guter Form in den Turniertag starteten, zeigen die Ergebnisse des Tests. So konnten in dem 77 Teilnehmer umfassenden Starterfeld Samanta Neisser als Fünftplatzierte mit 55 Dribbelschlägen auf der umgekehrten Langbank, Philine Schultz ebenfalls als Fünftplatzierte mit 9,30 m beim 2-kg-Medizinballwurf und Leoni Meyer als Sechstplatzierte mit 2,10 m im Schlussweitsprung auf sich aufmerksam machen. Neben den genannten Spielerinnen konnten sich auch Lara Berndt, Johanna Dierich und Edda Neumann in der Gesamtwertung der drei Tests unter den bestern 15 Spielerinnen platzieren. Ein hervorragendes Ergebnis.

Gleich im Anschluss hieß der Gegner der PHV-Mädchen im Eröffnungsspiel TSV Bützow, eine Mannschaft, die mit zu den Titelfavoriten zählte und der man noch eine Woche zuvor nach einem Unentschieden in der Verlängerung unterlegen war. Und auch diesmal wurde es ein Spiel auf Augenhöhe, mit einem Tor lag man beim 4:5 zur Halbzeit des 2 x 10 Minuten dauernden Spiels zurück, Mitte der zweiten Halbzeit sogar 5:7. Aber die Mannschaft hatte aus ihren Fehlern der Vorwoche gelernt, gab sich nicht auf und kämpfte sich aus einer konsequent geführten Deckung auf ein 7:7 zurück. Ein leistungsgerechtes Unentschieden mit Folgen. Denn nachdem der TSV Bützow mit 12:2 wie auch der Pasewalker HV mit 13:4 die SG Grimmen/Loitz klar besiegten, sollte lt. Reglement das Ergebnis des Tests über die Vorrundenplatzierung entscheiden. Doch auch dort zeigten sich beide Mannschaften gleichwertig, belegten sie doch punktgleich hinter Grün-Weiß Schwerin I den zweiten Platz. So musste das ungeliebte Siebenmeterwerfen die Entscheidung bringen. Welche fünf Mädchen können in dieser Situation klaren Kopf bewahren und Verantwortung übernehmen? Keine leichte Aufgabe… Und so waren Mara, Samanta, Mia, Leoni, Philine und natürlich Lisa im Tor mehr als aufgeregt und zum Teil den Tränen nahe vor lauter Anspannung. Ein Krimi begann, den der Rest der Mannschaft, Arm in Arm umschlungen, von der Mittellinie aus verfolgte. Bützow begann und scheiterte beim ersten Wurf am Pfosten, während Mara sicher verwandelte. Lisa pariert den zweiten Bützower Wurf, worauf Samanta sicher zum 2:0 einnetzt. Als auch die dritte Bützower Werferin scheiterte, fehlte Pasewalk nur noch ein weiterer Treffer, der Leoni im vierten Durchgang des Siebenmeterwerfens gelang und somit vorzeitig eine Entscheidung bracht: Pasewalk war Staffelerster! Freude, pure Freude!

Aber noch war das Turnier nicht zu Ende, keine fünf Minuten später stand das Team schon wieder auf dem Spielfeld im Überkreuzvergleich gegen den Staffelzweiten der Staffel B, den langjährigen Konkurrenten SV Fortuna `50 Neubrandenburg. Sollte es der Mannschaft gelingen, nach der vorangegangenen Anspannung und anschließenden Erleichterung die Konzentration wieder zu erlangen? Lange Zeit blieb das Spiel ausgeglichen. Zwar lagen die jungen PHV- Damen stets in Führung, es gelang ihnen aber nicht, sich entscheidend abzusetzen und das Spiel sicher zu kontrollieren. So war der Schlusspfiff beim Spielstand von 10:8 eine Erleichterung, die von lautstarker Freude und Jubel getragen wurde. Spielerinnen und die Mannschaftsverantwortlichen lagen sich in den Armen, bedeutete doch dieser Sieg im Überkreuzvergleich den Einzug ins Finale!

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Einen herzlichen Glückwunsch an: Lisa Stahl und Edda Neumann im Tor; Johanna Dierich, Mara Neumann, Josefin Belz, Samanta Neisser, Philine Schultz, Leoni Meyer, Mia Kraut, Lara Berndt, Leonie Beer, Sally Olk und Ronja Falk.

 


 

 

Ein paar Impressionen aus Sicht von Eltern, Trainern und Spielern:

 

„Wir sind immer noch aus dem Häuschen und berauscht vom Vizemeistertitel. So ein spannendes und von unseren Mädels so cool gespieltes Turnier – einfach genial.“

 

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Frühstück im Bus – was für ein Service. DANKE

 

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„Im Medizinballweitwurf waren wir, glaube ich, die besten.“ Stimmt. Platz 1 mit 8,08 m im Durchschnitt.

 

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„Beim Dribbling an der Langbank haben wir auch ganz gut abgeschnitten.“ Stimmt auch: Platz 3 mit 44,5 Dribbelschlägen und damit nur knapp hinter den ersten beiden mit 45,5 Dribbelschlägen.

 

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„Im Schlussweitsprung nicht ganz so gut.“ Stimmt leider auch: Platz 4 mit 1,93 m im Durchschnitt.

 

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„Gegen Bützow war es spannend.“

 

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„Vor dem Siebenmeterwerfen“

 

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„Nochmal die letzten ‚Psychotricks‘ von den Trainern an die Siebenmeterwerfer.“

 

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„Der Jubel danach…“

 

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„Die begeisterten Eltern.“

 

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Ganz entspannt ins Finale …

 

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„Das Finale …“

 

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„Unsere Siegerehrung.“

 

„Erschöpft und glücklich.“

 

 

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Zuhause

 

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