Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

Ein volles Programm absolvierten die E-Jugendlichen des Pasewalker HV an den letzten beiden Wochenenden. Am 10.11.2012 fuhren die jungen Handballerinnen nach Stavenhagen. Im ersten Spiel gewann man in der eigenen Altersklasse sicher gegen den Gastgeber mit 27:4, gegen Stavenhagens D-Jugend unterlag man dagegen mit 19:7.

An diesem Wochenende (17.11.2012) stellten die Mädchen ihre Ausdauer erneut in der D-Jugend unter Beweis. Das erste Spiel gewannen sie sicher gegen HSV 90 Waren mit 23:3. Im zweiten Spiel gegen HSV Peenetal Loitz zeigte man eine starke erste Halbzeit, verlor aber hier deutlich mit 13:33.


Schaut man auf die letzten vier Spiele resümierend zurück, so fallen einige in erster Linie positive Aspekte deutlich auf:

  1. Viele Torchancen wurden - mitunter auch sehr mühsam - in Deckung und Angriff erarbeitet, aber nicht immer effektiv genutzt.
  2. Viele Spielerinnen sind am Torerfolg in der E-Jugend beteiligt.
  3. Gerade das in den letzten Trainingseinheiten geübte Zusammenspiel zwischen den Aufbau- und den Kreisspielern (Außen und Spitze) wurde im Punktspiel probiert und hat teilweise schon zum Erfolg geführt. Darüber haben wir uns als ÜL besonders gefreut.
  4. Ihr in der E-Jugend geübtes Durchsetzungsvermögen wenden einige der Spielerinnen auch in der D-Jugend an. Damit zeigen sie, dass unproportionale Größen- und Massenverhältnisse nicht die tragende Rolle beim Handball spielen müssen.
  5. Zu wenig werden dennoch die Außenpositionen in das Spiel einbezogen.
  6. In der D-Jugend zeigen die Mädchen, dass sie unabhängig vom Spielstand kämpfen und nicht aufgeben. Das Spiel gegen Loitz hat dies bewiesen, als man ein 1:8 bis zum 7:10 in der ersten Halbzeit aufholte.
  7. Die Spielerinnen denken immer mehr mit beim Handball. Jetzt müssen sie es noch lernen, diesen Denkprozess derart zu beschleunigen, dass er in "ein bis zwei Schritte" passt und so der Gegner diesen Prozess nicht beobachten kann.
  8. Nicht zu vergessen und nicht zu übersehen die Angst, die eigene Unsicherheit einiger Spielerinnen. Das ist der eigentliche Gegner einiger unserer Spielerinnen. Wie aber kann man diesen unsichtbaren Gegner bezwingen?

 

Die letzten beiden Spiele von diesem Wochenende möchte ich hervorgehoben wissen: Überzeugt hat hier, dass die Mädchen das Zusammenspiel probiert, dass sie mit Köpfchen gespielt haben, dass  der eine und andere sich getraut hat, sich auch im 1:1 gegen die Größeren durchzusetzen. Die, wenn auch nur kleinen, Fort-Schritte sind dabei nicht zu übersehen: Maras endlich „länger gewordener“ Wurfarm und ihre Sicherheit im 1:1. Philines stoische Art, dem Loitzer Torwart zu zeigen, wo die Ecke ist sowie ihr Selbst-Herausfinden-Wollen-Wohin-Ich-Laufen-Muss. Auch das Einstecken und Wegstecken, aber nicht immer Verstecken-Können von körperlichem Schmerz und Erschöpfung haben die Spielerinnen gelernt - unverkennbar an unseren beiden kleinen L´s (Lara und Leoni). Erwähnt werden muss auch die rechtzeitig zu programmierende Lucie, so dass sie dann genau das macht, was man von ihr fordert. Natürlich nicht zu vergessen, rechtzeitig „Start“ zu drücken und die richtige Geschwindigkeit einzustellen. Aber dann läuft das Programm! Jedoch nur, weil alle anderen hier nicht namentlich genannten Spielerinnen ebenso ihren Beitrag zum Spiel leisten, egal ob es solide Deckungsarbeit, der gekonnte Pass oder aber eigene Torerfolge sind.

Mädels, das spielfreie Wochenende habt ihr euch (und auch eure Eltern) verdient! :-;