Pasewalker Handballverein

von 1990 e. V.

Ein großes Pensum stand den Mädchen der E-Jugend an den letzten beiden Wochenenden bevor, allein das Wetter schien etwas dagegen zu haben, denn zweimal musste die Partie gegen Loitz in der D-Jugend witterungsbedingt abgesagt werden.

Von den verbliebenen vier Spielen (gegen Nbg E 36:7, gegen Nbg D 10:39, gegen Dargun/Demmin E 44:3 und gegen Greifswald/Loitz E 18:12) sind zwei wegen der spielerischen Leistung wirklich erwähnenswert: Die Partie gegen die erste Vertretung aus Neubrandenburg in der D-Jugend vom 8.12.2012 und das Spitzenspiel in der E-Jugend gegen die SG Greifswald/Loitz am 16.12.2012.

Das eine Spiel eine deutliche Niederlage, das andere ein verdienter Sieg. Das eine Ergebnis eher unwichtig, da in der D-Jugend zum Ende der Hinrunde bereits klare Verhältnisse herrschten. Nach Abschluss der Vorrunde spielen wir nun in der Pokalrunde (Plätze 4-6 der beiden Staffeln) und nehmen sogar sechs Pluspunkte aus den Vorrundenspielen mit in die Wertung. Das andere Ergebnis in der E-Jugend schon wichtig, da die Mädels mit den zwei geholten Pluspunkten mit einer weißen Weste (24:0 Pkt.) und damit als Erstplatzierter in die verdiente Winterpause gehen.

Beide Spiele waren körperlich und geistig anstrengend – für die Mädchen, sicher auch für die mitgereisten Eltern … und die Übungsleiter. Danke Julia, dass du auch weiterhin bei den Spielen dabei bist. Beide Spiele waren insofern eine Anstrengung, als dass es jeweils das zweite Spiel des Tages für uns war – also die zweiten 40 Minuten durch- und gegenhalten. Erschwerend kam in Greifswald hinzu, dass Lena und Josi jeweils krankheits- bzw. verletzungsbedingt ausfielen.

In Neubrandenburg war auffällig, dass trotz deutlicher spielerischer und körperlicher Unterschiede die Moral der Mädchen immer stimmte, sie, unabhängig vom Ergebnis, einfach weiter spielten, sich nicht aufgaben, kämpften und das Ziel, zweistellig zu werfen, nicht aus den Augen verloren haben und eine Verbesserung gegenüber dem Hinspiel gelang. Durch sehenswerte Spielzüge im Angriff konnten viele Torchancen erarbeitet werden, allein die Wurfkraft und Präzision ließ die Spielerinnen an sich selbst scheitern. Und wie schon in den Spielen zuvor haben sie versucht das im Training Geübte umzusetzen: Die einfachen Wechsel und der Blick für den ungedeckten Mitspieler, ohne dabei die eigenen Torchancen aus den Augen zu verlieren.

Genau dies in der D-Jugend Erprobte und Erlernte sowie die dort im Laufe der Saison erworbene Kondition verhalfen dann sicher neben dem Konterspiel und der hohen Laufbereitschaft zum Sieg in der E-Jugend gegen Greifswald/Loitz. Lediglich zu Beginn beider Halbzeiten ließ man die Gastgeberinnen auf Tuchfühlung heran, setzte sich aber dann kontinuierlich über das 5:3 zum 8:3 bzw. in der zweiten Halbzeit von 10:8 auf 14:8 ab. Gelungen ist es, das Spiel breit zu machen, von allen Positionen Torgefahr auszustrahlen, mitunter zwei Gegenspieler zu binden und dann den entscheidenden Pass zu setzen. Gelungen ist es aber auch, den Tränen zu trotzen und Blessuren wegzustecken.

 

Fazit:  Laras Kuchen war echt lecker und es ist scheinbar niemals zu kalt für ein Eis. Die Weihnachtspause haben sich Eltern und Spielerinnen verdient. Denn einiges haben wir ihnen in den letzten Wochen abverlangt, ohne dass dies als selbstverständlich angesehen werden kann und darf. Auch für das neue Jahr wünschen wir uns als Übungsleiter so eine Zusammenarbeit mit den und ein kontinuierliches Dahinterstehen der Eltern. (Die neuen Termine der Pokalrunde folgen zeitnah für die rechtzeitige Wochenendplanung J.)

Julias neues vom Weihnachtsmann am letzten Freitag gebrachtes Freundebuch zeigt es bunt auf bunt: Sie sind groß geworden, noch nicht ganz groß, unsere Mädels und doch haftet noch etwas Kleines an ihnen, etwas Ungetrübtes, das sie noch lange behalten mögen.

 

Für den PHV rutschen ins neue Jahr: Alle, die dazugehören!